| Regentschaft mit Humor und etwas Lampenfieber |
| Geschrieben von Martin Fitzl (Nordwest Zeitung) | |
| Dienstag, 15. Februar 2011 | |
Mariele I. und Joscha I. bilden in diesem Jahr das Kinderprinzenpaar Die Audienz findet in Falkenburg statt. Dort empfängt Joscha Götte zusammen mit Mariele Tober seine Gäste. Ganz unköniglich, bei Schokokeksen, Saft und Kuchen. Die beiden Zehnjährigen sind das Kinderprinzenpaar 2011 und haben bald jede Menge zu tun.Für beide ist der Fasching nichts Neues. Marieles Mutter trainiert seit 20 Jahren die Kindergarde, wo auch Mariele mitmacht. Joscha ist bei den „Bobbies“ und überhaupt von Geburt an ein Faschingskind: Er ist an einem Rosenmontag geboren. Wie so oft bei Königskindern im echten Leben kannten sich auch Mariele und Joscha vorher kaum. Aber wo andere Prinzenpaare steife Bälle besuchen müssen, hat das Kinderpaar ganz entspannt vor dem Fernseher und an der Wii-Spielekonsole Bekanntschaft geschlossen, während die Eltern die Aufgaben besprochen haben. Zu denen gehören zum Beispiel die Besuche bei den Gruppen, die beim Kinderfasching auftreten. Das bedeutet: Bonbons verteilen, loben und würdevoll auftreten. Neben den Pflichten gibt es aber auch unschlagbare Vorteile: So fällt an zwei Tagen für die beiden die Schule aus, am Rosenmontag und am Freitag davor. Was das Beste am Fasching ist, wissen beide auch schon: Mir gefällt der Umzug“, ruft Joscha begeistert und springt vom Stuhl auf. „Und mir das Kleid“, sagt Mariele Und wie sieht das aus? „Schön“, sagt sie, grinst wissend und schweigt. Denn das darf nicht verraten werden. Am großen Tag des Festumzugs, dem 5. März, werden die beiden standesgemäß mit Spielmannszug und allen Garden abgeholt. Da kann man schon etwas nervös werden: „Müssen wir da auch eine Rede halten?“, fragt Mariele. Um Reden werden beide wohl nicht herumkommen. Joscha sieht das etwas gelassener. Auf die Frage, ob er das gerne macht, sagt er nur: „Doooch.“ Aus der Schule kennen beide das schließlich schon von Referaten. Aber auch wenn etwas Lampenfieber da ist, Humor haben die beiden immerhin. Auf die Frage, was sie später einmal werden wollen, prustet Mariele vor Lachen über Joschas Berufswunsch: „Ich will im Supermarkt unter der Kasse sitzen und Piep machen“, grinst er. Zum Abschluss richten beide noch einmal das Wort an alle Faschingsbegeisterten: „Viel Spaß“, wünscht Mariele. Und Joscha ruft: „Ein schönes Faschingsfest.“ |
Die Audienz findet in Falkenburg statt. Dort empfängt Joscha Götte zusammen mit Mariele Tober seine Gäste. Ganz unköniglich, bei Schokokeksen, Saft und Kuchen. Die beiden Zehnjährigen sind das Kinderprinzenpaar 2011 und haben bald jede Menge zu tun.