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Prinz will jetzt Ernte einfahren |
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Geschrieben von Markus Minten (Nordwest Zeitung)
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Donnerstag, 5. Februar 2009 |
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Dieter II. verfolgt Generalprobe als Gärtner – Buntes Programm Die Generalprobe war gestern, jetzt stehen die Büttenabende an. Den Besuchern verspricht der Prinz "ein grandioses Programm".
Harke statt Zepter. Holzschuhe statt blank geputzter Stiefel. Gärtnerschürze statt Uniformjacke. Dieter I. ist bereit „die Ernte einzufahren". Und damit hat der Prinz sicher nicht allein die „Früchtchen" an seiner Seite gemeint: Prinzessin Birte I. sowie ihre Ehrendamen Annika und Stefanie begleiteten den Gärtner als Erdbeeren, Julia und Kristina als Pflaumen. Gemeint ist vor allem der Applaus der Besucher für die rund 300 Aktiven, die Freitagabend erstmals in der Festhalle am Steinacker das Büttenabendprogramm 2009 präsentieren. Als Ernte für monatelanges Proben.
Auch wenn der Faschingsschlachtruf „Hinein und he geiht!" bei der Generalprobe am Mittwochabend noch etwas dünn durch die Sporthalle hallte. Auch wenn die ein oder andere Perücke noch nicht hielt und kurzerhand entsorgt wurde. Auch wenn die Moderatoren noch an Lockerheit zu- und die Kinderprinzen Cora I. und Pascal I. (im Schneemann-Kostüm) ihre Schüchternheit noch ablegen müssen. Das Regieteam um Dirk Wieting war im großen und ganzen zufrieden. Nur hier muss noch etwas an der Betonung gefeilt werden, dort müssen die Beine noch etwas synchroner in die Höhe gebracht werden. Und überall muss noch penibler auf die Zeit geachtet werden. Aber dafür ist ein Generalprobe ja auch da – und ein Regieteam.
So warteten „Baron vom Ganterteich" Torge Kublank und „Schreiberling" Hergen Schelling mangels Publikum auf dessen Lacher, die sie Freitagabend sicher bekommen werden. Ebenso wie die Ladykracher die Forderung nach Zugabe für ihre sehr freie Arielle-Adaption zum Deep-Purple-Klassiker „Smoke on the Water.
Prinz Dieter I. jedenfalls verspricht „ein grandioses Programm mit vielen Überraschungen". Und er muss es ja wissen. Schließlich hat das Prinzenpaar sämtliche Gruppen bei der Feldarbeit, besser bei der Probe, besucht. |