Märchenhafter Spendenzweck - Kostümbörse hilft närrischem Nachwuchs - Wieting-Team dreht auf
Geschrieben von Karsten Kolloge (Nordwest Zeitung)   
Sonntag, 27. September 2009
Mit 1000 Euro unterstützt die Kostümbörse von GGV und der NWZ den Kinderfasching

BildGanderkeseer Faschingsfreunde können schweigen. Das zeigen sie alljährlich, wenn es gilt, die Namen der neuen Majestäten unterm Deckel zu halten. Und das zeigte sich auch am Donnerstagabend, als Kinderfasching-Chef Alexander Meyer einen 1000-Euro-Scheck für den Bau des neuen Kinderprinzenwagens in Empfang nahm. Nach welchen Motiven der Wagen gestaltet wird? Meyer grinste vergnügt. Und schwieg.

Das Geld stammt von der Kostümbörse von GGV und NWZ. Durch deren Betrieb sei nämlich in den vergangenen beiden Jahren „ein kleiner Überschuss“ zusammengekommen, berichtete Marita Kuhrke, die die Börse gemeinsam mit Brigitte Ewald, Renate Sommer, Claudia Thomann und Elfriede Meyer betreibt. Die NWZ rundete den Betrag auf.

Am neuen Kinderprinzenwagen der GGV wird bereits seit Aschermittwoch vom Bühnenaufbaukommando (Büko) gezimmert. Anders als der bisherige „Frosch“, wird der neue Wagen nicht von Pferden, sondern durch einen Trecker gezogen. Er soll mehr Platz bieten – auch für die beiden weiblichen Kindergarden sowie deren Begleiterinnen. Das Gefährt soll über kleine Wach-Häuschen für zwei Bobbies verfügen. Dem Vernehmen nach wird es nach einer Märchenvorlage gestaltet.

Während das Büko noch zimmert, hat das Büttenabend-Team der GGV das Programm für den Faschingsauftakt am 11.11. um 20 Uhr bei Witte in Immer schon festgezurrt. Nachdem das Programm des Jahres 2008 durch neue Spiel-Elemente als eher langatmig kritisiert worden war, werde diesmal wieder nach alter Manier „richtig aufgedreht“, hieß es aus GGV-Kreisen.

Karten werden ab Sonnabend, 17. Oktober, für 10 Euro im Ticket-Center, Im Knick 2, verkauft. GGV-Vizepräsident Thomas Tesch geht von 330 Plätzen aus. Während der Veranstaltung wird Gerrit Meyer aus dem Büttenabend-Team verabschiedet und Timo Vetter als Nachrücker vorgestellt.

Das Programm, so sagte Dirk Wieting, sei „sehr schwungvoll, stimmungsgeladen, witzig“. Es werde 70 Minuten lang „Schlag auf Schlag“ gehen. Auch Akrobatik sei eingebaut. Ob er denn schon auftretende Gruppen oder Einzelpersonen nennen könne? Wieting reagierte vergnügt. Und schwieg.