Kreidefelsen und Seebrücke begeistern
Geschrieben von Nordwest Zeitung   
Freitag, 24. Oktober 2008

Ehrenkappenträger genießen die Fahrt zur Ostseeinsel Rügen

Morgenstund’ hat bekanntlich Gold im Mund – doch etliche Teilnehmer des Ausflugs nach Rügen hätten gern ein wenig länger geschlafen: Bereits um 5 Uhr startete am Freitag, wie berichtet, der Bus mit Ehrenkappenträgern und GGV-Präsident Uwe Meyer gen Osten.

Der große Vorteil: Die Gruppe bekam am Freitag noch viel zu sehen. Nach der Ankunft auf Rügen wurde die Stralsunder Brauerei besichtigt. Danach war es Zeit für eine Stärkung beim „Alten Fritz" in Stralsund.

Bevor es zum gemütlichen Ausklang des Abends ins Hotel ging, besichtigten die Ausflügler noch die Seebrücke in Sellin. Sie gehört neben den Kreidefelsen zu den am meisten fotografierten Motiven der Region und ist vor allem bei schönem Wetter eine Augenweide. Die Seebrücke ist eine Rekonstruktion und wurde vor mehr als zehn Jahren nach dem Original aus dem Jahr 1927 erbaut, das als Meisterstück der Bäderarchitektur gilt. Die ursprüngliche Konstruktion wurde 1978 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Am Sonnabend stand eine Schiffstour zu den berühmten Kreidefelsen auf dem Programm. Im Blickpunkt steht dabei stets der Königsstuhl, dem Casper David Friedrich in seinen berühmten Gemälden ein Denkmal gesetzt hat. Es folgte ein Abstecher zum Jagdschloss Granitz, dem zentralen Aussichtspunkt von Rügen. Von dem 38 Meter hohen Turm des Schlosses ist die riesige Ferienanlage Prora aus dem Dritten Reich ebenso zu sehen wie das Ostseebad Binz und Kap Arkona. Mit der Rügener Kleinbahn „Rasender Roland" ging es dann nach Göhren.

Sonntag stand die Rückkehr nach Ganderkesee an. Aber vor der Heimreise machten die Ehrenkappenträger noch einen Abstecher zum Kap Arkona. Die drei Leuchttürme, die dort stehen, markieren das nördliche Ende der Insel. Und nahezu obligatorisch ist der Spaziergang zum drei Kilometer entfernten Fischerort Vitt, wo es fangfrische Ware gibt. Am späten Nachmittag kehrten die Gruppe nach Ganderkesee zurück – angesichts der großen Begeisterung soll auch im kommenden Jahr eine Fahrt unternommen werden.