Humba Humba Täterä und mehr
Geschrieben von Reiner Haase (Delmenhorster Kreisblatt)   
Montag, 16. Februar 2009

Mit Ausklang der Büttenabende beginnt das Regieteam mit Suche nach neuen Charakteren.
Die GGV hat die Frauen am letzten Büttenabend mit Valentinstagsrosen begrüßt. Die Festhalle ist wieder eine Sporthalle.

180 Fahnen abhängen. 800 Stühle putzen. Die Platten der Bühne und der Dekoration auseinandernehmen und vieles mehr: Wenige Stunden nach dem Ende des letzten Büttenabends hat gestern die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) die Festhalle am Steinacker wieder in eine Sporthalle verwandelt. Aufatmen vor allem bei Manfred Neugebauer von SuMa Prosound: Alle Geräte der Schall- und Lichttechnik haben die Büttenabende, den Kinderfasching und den Bunten Faschingsstrauß unbeschädigt überstanden.

Während das Bühnenabbaukommando der GGV in der Sporthalle ganze Arbeit verrichtet, eilen Regieteamsprecher Dirk Wietings Gedanken schon voraus zu den Büttenabenden 2010. „Wir wollen einige neue Gesichter präsentieren", kündigt er an, „das Publikum erwartet das." Getreu dem Motto „Nach dem Fasching ist vor dem Fasching" werde das Regieteam dafür die Weichen schon in den nächsten Wochen stellen.

„Wir holen viel junges Publikum in die Festhalle", freut sich Wieting mit Blick auf die diesjährigen Büttenabende. „Humba Humba Täterä" werde es auch in den kommenden Jahren geben, aber nicht mehr als zuletzt, wie von einigen Älteren gewünscht: „Wir bieten eine gute Mischung für alle Generationen." Jede Büttenabend-Saison biete prägende Charaktere auf der Bühne. „Das war mal der in diesem Jahr auch sehr gute ,Bauer aus Twistringen‘ Bernhard Jürgens, das war im letzten Jahr Markus Weise. Meine persönlichen Favoriten waren in diesem Jahr wieder Markus als ,Brisko Schneider‘ und ,Der Schreiberling‘ Hergen Schelling. Und sowas wie die Abschiedstournee der ,Initiative Volkslied für Ganderkesee‘ mit Jochen Brünner und Michael Walter können wir auch öfter gebrauchen."