| Bunte Idee aus dem Pott geholt |
| Geschrieben von Karsten Kolloge (Nordwest Zeitung) | |
| Donnerstag, 21. Oktober 2010 | |
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Melanie Tönjes-Pleus und Torsten Reusch gestalten die GGV-Medaille Auf einen Medaillenwettbewerb hat die GGV in ihrem 60. Jahr verzichtet. Statt dessen setzte sie auf Teamarbeit – und bat erfahrene Wettbewerbssieger an den Zeichentisch. Die Ansage war klar. „Macht was draus!“, hieß die Aufforderung, mit der das GGV-Präsidium vor einigen Wochen zwei kreative Köpfe an den Zeichentisch bat. Die Herausforderung: Für die Faschingssaison 2010/11 sollte ein passender Medaillenentwurf gestaltet werden. Die Vorgaben: Erstens sollte die Medaille, wie von Reiner Schwarting angeregt, die Umrisse einer Narrenkappe wiedergeben. Und zweitens müsse eine „60“ zu sehen sein – denn schließlich feiert Ganderkesees Narrengemeinde einen runden Geburtstag. Üblicherweise, so sagte GGV-Pressesprecher Ralf Hüttemeyer, werde ja per Wettbewerb ermittelt, wie die jeweilige Medaille der Saison aussehen soll. „Doch bei runden Geburtstagen oder anderen Besonderheiten haben wir uns vorbehalten, davon abzurücken.“ Freilich: Das Risiko, das das Präsidium mit diesem Abrücken einging, war gering. Denn die beauftragten kreativen Köpfe sind in der „Faschingswettbewerb-Szene“ keine Unbekannten: Melanie Tönjes-Pleus und Torsten Reusch haben eben diesen Wettbewerb beide schon zweimal gewonnen. „Drei Arbeitstreffen“ seien nötig gewesen, um aus dem vom Präsidium hingestellten „Ideen-Pott“ bzw. mit dessen Inhalt etwas zu gestalten, so Melanie Tönjes-Pleus. Teils habe man bis 2 Uhr nachts daran gesessen. Dann stand es fest: Ein närrisches Paar sollte in die 60 tanzen, unter den zehn Sternen, die die Vereine der GGV symbolisieren. Die neue Medaille soll am 11.11. vorliegen – in ausreichender Stückzahl, wie Hüttemeyer betonte. Denn in der vorigen Session hatten die 850 Exemplare nicht ausgereicht. Festausschussmitglieder hatten mit ihren Orden aushelfen müssen. |