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Torsten I. und Merle I. zögern vor dem Amtsantritt keinen Moment
Faschingsfans müsste es angst und bange werden, wenn Prinz Torsten I. (Reusch) seine Ankündigung in die Tat umsetzen sollte: „Eine Session ohne Spaß und Lachen" kündigt der neue Faschingsprinz an, gar ein „Lachverbot". Dass das Heldengreifkommando mit der Wahl des 47-Jährigen aber doch keinen Fehler begangen hat, wurde schon am Donnerstagabend deutlich: Gut, der kleine Hänger beim Ganderkeseer Faschingsruf sei keine Absicht gewesen, bekräftigt der Prinz beim Besuch in der NWZ -Redaktion am Tag danach. Oder vielleicht doch? „So hatten wir wenigstens zwei Lacher auf unserer Seite."
Gegenseitig unbekannt Dass davon in der Session noch unzählige mehr folgen dürften, daran werden Torsten I. und Merle I. (Claußen) einen gehörigen Anteil haben. Beide haben sich zwar nicht gesucht, aber scheinen sich auf Anhieb gefunden zu haben: „Ich kenne dich gar nicht" – „Ich dich auch nicht" war vor rund fünf Wochen der erstes Dialog. „Drei Sätze später war klar, dass wir uns gut verstehen", verrät Merle, was an dem Abend passiert ist, als erst der Prinz und dann die Prinzessin getrennt und ohne Wissen vom Anderen gefragt wurden, ob sie das Amt denn annehmen würden.
Fast „um den Hals gefallen" sei sie dem Heldengreifkommando, gesteht Merle. Und auch Torsten hat nicht gezögert, als endlich die Frage gestellt wurde: „Die sagen erst ja gar nichts. Keine Fragen, keine Antworten. Da hat man schon Zeit zu überlegen." Das „Ja" stand für Torsten allerdings sofort außer Frage.
Schweigen war Pflicht Dass der dann wenige Tage später bei der Vorstellung des von ihm mitgestalteten Faschingsorden keine Mine verziehen durfte, fiel ihm besonders einmal schwer: als das Gespräch auf die etwas füllige Prinzessin auf der Medaille kam. Da durfte niemand merken, dass er wusste, wie wenig das zutreffen sollte. „Lustig schwierig" fasst Torsten die Aufgabe zusammen, Stillschweigen zu üben. Und diese Prüfung sei schwieriger geworden, je näher der 11.11. rückte, räumte Merle ein.
Mit dem Schweigen ist jetzt ja Schluss. Oder doch nicht ganz: Zur Farbe des Kleides der Prinzessin und der Ehrendamen Viviane Grunenwald, Lena Holte, Jenny Tönjes und Maren Schwarting schweigen sich alle aus. Nur eins steht fest: „Kein Pink und kein Lila." Da verstehen Prinz und Prinzessin gar keinen Spaß. |