Abschluss mit kleinen Überraschungen
Geschrieben von Hergen Schelling (Nordwest Zeitung)   
Montag, 16. Februar 2009

BüttenabendeRegieteam hochzufrieden – Präsente für Besucherinnen und Markus Weise.
Die Narren-Show habe ein "Hohes Level", sagt Dirk Wieting. Neue Gesichter seien im nächsten Jahr aber erwünscht.

BildNach den Büttenabenden ist vor den Büttenabenden: Kaum war am späten Sonnabendabend die letzte der vier Narren-Shows in der Festhalle am Steinacker vorüber, beschäftigte sich das Regieteam um Dirk Wieting schon mit dem Programm fürs nächste Jahr. „Wir wollen weiter auf unsere bewährten Kräfte vertrauen, wir können aber auch ein paar neue Gesichter gut gebrauchen", sagte der Sprecher des Organisations-Quartetts. „Dafür haben wir auch schon einen Plan", kündigte Wieting an, ohne schon Einzelheiten zu verraten.

Mit dem Verlauf der vier Büttenabende 2009 zeigte sich Wieting hochzufrieden. Das Ganderkeseer Bühnenprogramm habe ein „hohes Level" erreicht. Das bestätigte auch GGV-Präsident Uwe Meyer, der von einem „Super-Programm" sprach. Dass die beiden Freitag-Veranstaltungen nicht ausverkauft waren, könne man gut verkraften: „Trotzdem liegen wir immer noch klar vor ähnlichen Veranstaltungen in der Region."

Der vierte Büttenabend am Sonnabend bot wie in jedem Jahr wieder einige Überraschungen – die erste gleich am Eingang: Jede Besucherin erhielt eine Rose zum Valentinstag. Die Aktion, für die 400 Edelrosen besorgt worden waren, wurde vom Blumenhaus Melle, dem Schuhhaus Denker, der Jeans-Scheune und der Nordwest-Zeitung unterstützt.

Auch auf der Bühne geschah Unvorhergesehenes: So bat der GGV-Fanfarenzug Prinz Dieter I., der in den vergangenen Jahren als Trommler den Fasching stets eröffnet hatte, die Trommelstöcke noch einmal in die Hand zu nehmen – dass diese präpariert waren und schon nach dem zweiten Schlag entzwei brachen, sorgte für großes Gelächter. Das erntete auch Tim Intemann von der Männergarde, der Markus Weises Wunsch nach „warmen Berlinern" prompt erfüllte und mit freiem Oberkörper und einem ganzen Tablett voller Backwerk auf die Bühne tänzelte. Dass diese und weitere Einlagen den ohnehin eng gefassten Zeitrahmen belasteten, nahm Dirk Wieting mit Humor: „Wir kennen das ja schon", meinte er. Und an dem „großen Ziel" des Regieteams, den Vier-Stunden-Rahmen fürs Programm einzuhalten, so Wieting, „waren wir am Sonnabend zum ersten Mal ganz dicht dran."