| Abschied mit Hühnersuppe und Wehmut |
| Geschrieben von Karsten Kolloge (Nordwest Zeitung) | |
| Montag, 14. November 2011 | |
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Merle rät: Alles mitnehmen – Torsten empfiehlt: Die Ruhe bewahren Pünktlich um 11.11 Uhr startete die Faschingsgemeinde in die neue Session. Die Ehrendamen posteten aktuelle Fotos. Ihre Hoheiten machten es spannend. 11.04 Uhr war es, als GGV-Präsident Uwe Meyer am 11.11. inmitten vieler Faschingsfreunde in Stolles Clubraum auf die Uhr schaute. Noch immer nichts zu sehen von Prinz oder Prinzessin. Doch zwei Minuten später kam die beruhigende Nachricht von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas: „Sie kommen. Alles wird gut." Mit anderen Worten: Die Faschingssaison 2011/12 konnte beginnen – pünktlich um 11.11 Uhr, mit edel gekleideten Hoheiten und einem Faschingsvolk in Feierlaune.„Ein bewegtes Jahr" habe die Faschingsgemeinde hinter sich, meinte der Präsident in einer kurzen Ansprache. Aber trotz aller Querelen „haben wir zusammengehalten". Und das zeichne den Fasching in Ganderkesee aus. Für die noch amtierende Prinzessin Merle I. (Claußen) und Prinz Torsten I. (Reusch) gab’s an diesem letzten Tag des Regierens ein rappelvolles Programm: Narrenvolk begrüßen, Bildergalerie ergänzen, Linde pflanzen, mit den Garden Hühnersuppe essen und, und, und. Der Trubel werde ihr fehlen, meinte die Prinzessin. Ob denn zum Abschied auch Tränen fließen würden? „Bei mir bestimmt." Lachend, aber auch mit ein bisschen Wehmut erinnerten sich die Tollitäten an „ihre" Session. Auch auf dem Umzugswagen hätten sie getanzt, schwärmte der Prinz. Es komme ihr vor, als sei das „gestern gewesen", so die Prinzessin. Ob sie ihren Nachfolgern einen Tipp geben würden? Pfeilschnell kamen die Antworten: „Die Sau rauslassen, alles mitnehmen", empfahl Merle. „Nur die Ruhe bewahren", riet der Prinz und grinste: „Einer muss ja bremsen." Ganz schnell waren an diesem Vormittag die Ehrendamen Viviane Grunenwald, Jenny Tönjes, Maren Schwarting und Lena Holte: Per Handy posteten sie aktuelle Fotos vom Faschingsauftakt zu Facebook-Freunden, damit auch die sich ein Bild vom Feiern machen konnten. Anschließend ging’s ans Graben. Auf dem Festplatz galt es, eine Linde pflanzen. „Pflanzen, nicht wieder ausbuddeln!", empfahl ein vergnügter Exprinzen-Chef Jürgen Oetken, als er sah, wie die Hoheiten mit dem Spaten umgingen. |
Ihre Hoheiten machten es spannend. 11.04 Uhr war es, als GGV-Präsident Uwe Meyer am 11.11. inmitten vieler Faschingsfreunde in Stolles Clubraum auf die Uhr schaute. Noch immer nichts zu sehen von Prinz oder Prinzessin. Doch zwei Minuten später kam die beruhigende Nachricht von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas: „Sie kommen. Alles wird gut." Mit anderen Worten: Die Faschingssaison 2011/12 konnte beginnen – pünktlich um 11.11 Uhr, mit edel gekleideten Hoheiten und einem Faschingsvolk in Feierlaune.